Zunächst möchte ich das Wort „gewaltfrei“ im Titel näher erläutern:
Hier ist nicht an erster Stelle „gewaltfrei“ im Sinne von „keine körperliche Aggression anwenden“ gemeint, wenngleich dies ein Ziel darstellt, sollte körperliche Gewalt vorhanden sein.
Primär geht es stattdessen darum, sich selbst gegenüber gewaltfrei und achtsam zu begegnen. Beobachtung, ohne Interpretation und Wertung, steht hier am Anfang. Werde ich mir selbst über meine eigenen Gefühle und Bedürfnisse klar und suche aufmerksam Wege und Möglichkeiten, diese Bedürfnisse zu erfüllen, kann ich mich von Leid befreien.

Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünscht für diese Welt. (Mahatma Gandhi)

Das Ziel im Miteinander ist es, möglichst eine „win-win“ Situation herzustellen.

Im Bestreben, dem Anderen nicht unterlegen oder wenigstens gleich zu sein, wählen  wir oftmals den Weg, uns von unseren eigenen Gefühlen und Bedürfnissen abzuschneiden. Dabei übersehen wir, dass gerade unsere Gefühle wie Leuchtanzeigen auf einem Armaturenbrett funktionieren. Sie zeigen uns, ob ein Bedürfnis erfüllt ist oder nicht. Ignorieren wir diese Anzeigen längerfristig und suchen keinen Weg der uns ins Lot bringt, droht Unzufriedenheit, Blockade, Stress und auch Krankheit.

 

Sie sind es wert, wieder ins Lot zu kommen !